Im Moment wäre ich gerne eine Schnecke, die alles ganz langsam angeht. Eigentlich sollte es doch am Jahresende auch genauso sein, man sollte einen Gang zurückschalten.
Das geht natürlich nicht immer. Da sind Kunden, die plötzlich noch “Geld im Topf” haben. Da sind laufende Aufträge, die auch Mitte Dezember bearbeitet werden müssen. Und da sind Ideen, die noch eingestielt werden wollen. Dennoch versuche ich, Richtung Weihnachten endlich etwas runterzukommen. Es war ein wahnwitzig schnelles Jahr, da ist es mir wichtig, vor dem Jahreswechsel einmal kurz innezuhalten.
Natürlich existiert das Jahresende eigentlich nur auf dem Papier. Und natürlich ändert sich vom 31. Dezember auf den 1. Januar nicht viel. Und dennoch habe ich immer wieder das Gefühl, dass der 1. Januar heller ist und “frisch” riecht und dass etwas Altes abgeschlossen ist.
Also: Auf in die letzten Wochen von 2014! Und vielleicht werden wir zwischendurch auch einmal zur Schnecke.
Fotos: Andrea Behnke